Verfahrensart des Prägefoliendrucks, bei dem die übertragenen Teile der Prägefolienschicht und der Bedruckstoff entsprechend der Oberflächengestalt eines Reliefprägewerkzeugs dreidimensional zu einer Hochprägung umgeformt werden. Dabei bildet eine vom Prägewerkzeug abgeformte Patrize die Gegendruckform.
Die Prägefolienübertragung und die Verformung können gleichzeitig erfolgen (einzügiges Verfahren), wenn eine Reliefschnittgravur als Prägewerkzeug verwendet wird. Es kann aber auch (nach dem zweizügigen Verfahren) zunächst eine plane Übertragung der Prägefolienschicht vorgenommen werden. In einem zweiten Arbeitsgang werden dann der Bedruckstoff und die Prägefolienschicht nach Art einer Farblosprägung (Blindprägung) zum Relief verformt.